Vorstellung der Leukämiehilfe Steiermark bei der neuen Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Uniklinikum Graz|2. Juli 2025

Am 2. Juli 2025 fand ein Treffen am Landeskrankenhaus (LKH) Graz statt: Die neue Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Uniklinikum Graz, Univ.-Prof.in Dr.in Annkristin Heine, traf auf die neue Obfrau der Leukämiehilfe Steiermark, Mag.a Marie Peinsith. Begleitet wurde das Treffen von Univ.-Prof. Dr. med. Armin Zebisch sowie Ao. Univ.-Prof. Dr. med. Albert Wölfler.

Im Rahmen dieses Termines kam es zu einem regen Austausch über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Ziele. Die Leukämiehilfe Steiermark präsentierte ihre bisherigen Erfolge, laufende Patient:innenprojekte sowie Forschungsaktivitäten. Auch zukünftige Vorhaben – sowohl im Bereich der Patient:innenbetreuung als auch in der Forschung – wurden vorgestellt.

Ein besonderes Highlight des Treffens war der offizielle Start eines neuen Unterstützungsprojekts: Die Leukämiehilfe Steiermark übernimmt künftig die Kosten für die Kryokonservierung von Ovarialgewebe sowie Samenzellen bei Patient:innen mit noch nicht abgeschlossener Familienplanung, die aufgrund ihrer hämatologischen Erkrankung eine Chemotherapie brauchen. Auch wenn die Fruchtbarkeit durch diese Therapie in Mitleidenschaft gezogen werden kann, kann durch dieses Projekt die Erfüllung eines mögliche Kinderwunsches nach Abschluss der Therapie ermöglicht werden.

Auch der geplante Ankauf von Tageslichtlampen für stationäre Patient:innen, um deren Wohlbefinden und Genesung zu fördern, stieß bei Frau Prof.in Heine auf große Zustimmung.

In einer kreativen Gedankenaustausch entstand zudem die Idee für ein neues Projekt, das das äußere Erscheinungsbild sowie das Selbstwertgefühl der Patient:innen gezielt stärken soll – ein weiterer Schritt in Richtung ganzheitlicher Patient:innenbetreuung.

Als symbolischer Akt der Unterstützung und mit dem Gedanken „vom Patienten für den Patienten“ übergab die Leukämiehilfe Steiermark zwei Tablets an die Station. Diese stammen aus einer Spende von Robert Huber, einem ehemaligen Patienten, und sollen den Krankenhausalltag der derzeitigen Patient:innen abwechslungsreicher gestalten.

Gemeinsam blicken alle Beteiligten mit großer Zuversicht in die Zukunft: Mit Engagement, Innovationsgeist und einem starken Miteinander soll die Versorgung von Patient:innen in der Steiermark weiter verbessert werden. Die Leukämiehilfe Steiermark und das Team der Hämatologie am LKH Graz setzen damit ein klares Zeichen für eine moderne, menschlich zugewandte und zukunftsorientierte Patient:innenbetreuung.

2.7.2025 Vorstellung LHSTMK bei Frau Prof. Heine
Von li n.re: Ao. Univ.-Prof. Dr. med. Albert Wölfler, Mag.a Marie Peinsith, Univ.-Prof.in Dr.in Annkristin Heine, Univ.-Prof. Dr. med. Armin Zebisch

Informationen zur Krankheit

Unter dem Begriff „Leukämie“ versteht man unterschiedliche  bösartige Erkrankungen des Knochenmarkes, die durch eine abnorme Vermehrung von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen, zustande kommen. Varianten und Besonderheiten dieser Krankheiten sind so komplex, dass wir für Interessierte eine ausgewählte Sammlung von Verweisen (Links) im Internet zusammengestellt haben…

Interessante Links

Forschung ein wichtiger Bestandteil bei hämatologischen Erkrankungen

Hämatologische Erkrankungen (Leukämie, Lymphom, Myelom, Myelodysplasie) sind im Erwachsenenalter trotz intensiver Therapien nur begrenzt heilbar. Daher ist gerade hier Forschung absolut notwendig, um Ursachen und Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und daraus neue, effektivere Therapien wie auch Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.

Die Leukämiehilfe Steiermark ist seit ihrem Bestehen bemüht, die wissenschaftliche Forschung an der Hämatologie der Medizinischen Universität Graz zu fördern. So wurden mit Spendengeldern biomedizinische Analytikerinnen und DissertantInnen finanziert wie auch Forschungsprojekte unterstützt. Es gelang der Leukämiehilfe Steiermark auch als erste Nonprofit Organisation Österreichs eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Erforschung von myeloischen Leukämien auseinandersetzt, einzurichten.

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  • Beratung und Hilfestellung von Patient:innen und deren Angehörigen
  • Patientenprojekte wie Anschaffung eines Stromtherapiegerätes od. mobiler Fitnessgeräte, Musik auf der Station
  • Hämatologische Forschungsprojekte und die Ursachen und die Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und um neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, Finanzierung Cell-Sorter oder Anschaffung eines Stickstofftanks, Biobanking.

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