Neues Patient:innen-Projekt der Leukämiehilfe Steiermark: finanzielle Unterstützung bei anfallenden Kosten für eine Kryokonservierung von Keimzellen vor Chemotherapie
Prokektinformation
Im Rahmen dieses Projektes unterstützt die Leukämiehilfe Steiermark Patient:innen der Klin. Abteilung für Hämatologie Graz, die sich aufgrund ihrer malignen hämatologischen Erkrankung einer intensiven Chemotherapie unterziehen müssen und denen deswegen medizinisch eine Kryokonservierung („Einfrieren“) ihrer Keimzellen (entweder Eizellen oder Eierstockgewebe bei Frauen oder Samenzellen bei Männern) empfohlen wurde.
Ein Teil der dafür entstehenden Kosten wird nicht von den Sozialversicherungen bzw. vom Krankenhausträger übernommen und stellt daher eine beträchtliche finanzielle Belastung für junge Menschen in dieser Ausnahmesituation dar. Obwohl die Kryokonservierung von Eizellen, Eierstockgewebe bzw. Samenzellen von damit betrauten medizinischen Gesellschaften und im Rahmen internationaler Richtlinien empfohlen wird, kann aufgrund dieser zusätzlichen Kosten die Kryokonservierung von einem Teil der Patient:innen nicht durchgeführt werden.
So lag die Inanspruchnahme bei Frauen, denen die Kryokonservierung von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Graz in den letzten Jahren empfohlen wurde, nur bei ca. 40 Prozent. Ziel dieses Projektes ist es nun, durch die Kostenübernahme den Anteil an Personen, die die Kryokonservierung in Anspruch nehmen, deutlich zu steigern.
Im Detail wird die Leukämiehilfe Steiermark alle Kosten, die mit der Entnahme und Lagerung der Keimzellen für zwei Jahre anfallen und die nicht durch den Krankenhausträger oder die Sozialversicherung gedeckt sind, für Patient:innen , die an der Klin. Abteilung für Hämatologie Graz in Betreuung sind, übernehmen.
Die Ansprechpersonen für dieses Projekt sind die Obfrau der Leukämiehilfe Steiermark Frau Mag. Peinsith, Dr. Monika Wölfler und Dr. Martina Kollmann von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde sowie Dr. Albert Wölfler von der Klin. Abteilung für Hämatologie (von rechts nach links).
Antragstellung
Die Leukämiehilfe Steiermark freut sich sehr, Patient:innen mit hämatologischen Erkrankungen, bei denen eine Kryokonservierung von Keimzellen empfohlen wird, in dieser herausfordernden Situation unterstützen zu können.
Bitte reichen sie Ihre Rechnung samt Überweisungsbestätigung ob der angefallenen Kosten bei der Leukämiehilfe Steiermark via Mail unter kontakt@leukaemiehilfe.at ein.
Unter dem Begriff „Leukämie“ versteht man unterschiedliche bösartige Erkrankungen des Knochenmarkes, die durch eine abnorme Vermehrung von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen, zustande kommen. Varianten und Besonderheiten dieser Krankheiten sind so komplex, dass wir für Interessierte eine ausgewählte Sammlung von Verweisen (Links) im Internet zusammengestellt haben…
Hämatologische Erkrankungen (Leukämie, Lymphom, Myelom, Myelodysplasie) sind im Erwachsenenalter trotz intensiver Therapien nur begrenzt heilbar. Daher ist gerade hier Forschung absolut notwendig, um Ursachen und Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und daraus neue, effektivere Therapien wie auch Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.
Die Leukämiehilfe Steiermark ist seit ihrem Bestehen bemüht, die wissenschaftliche Forschung an der Hämatologie der Medizinischen Universität Graz zu fördern. So wurden mit Spendengeldern biomedizinische Analytikerinnen und DissertantInnen finanziert wie auch Forschungsprojekte unterstützt. Es gelang der Leukämiehilfe Steiermark auch als erste Nonprofit Organisation Österreichs eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Erforschung von myeloischen Leukämien auseinandersetzt, einzurichten.
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