Frau Prof.in Monika Glawischnig-Goschnik (Leitung Musiktherapie), und Mag.Stefan Heckel (Musiker und Lehrender) von der Kunstuniversität Graz, initiierten im Rahmen der Lehrveranstaltung Musik und Gesellschaft das Projekt Musik auf Station. Dabei kommen Studierende der Fächer Instrumentalpädagogik und Musiktherapie an eine klinische Abteilung in ein Krankenhaus und spielen für Patient*innen eigens kreierte Musikstücke auf deren Wunsch hin. Die ehemaligen Abteilungsleiter*innen Frau Prof.inHildegard Greinix und Prof. Heinz Sill zweifelten nicht daran, dass diese Lehrveranstaltung eine Bereicherung sein könnte und gaben grünes Licht für einen ersten Probelauf.
Auf dieser Basis entstand die Idee aus dem Kooperationsprojekt zwischen Meduni Graz und Kunstuni Graz mit den Live-Improvisationen am Krankenbett direkt in den Patient*innenzimmern, nun Musik für alle auf die Station zu bringen. So übernahm die Leukämiehilfe Steiermark die finanzielle Unterstützung von kleinen Live-Konzerten mit der Möglichkeit nach spontanen Improvisationen am Stützpunkt für Patient*innen bzw. das Stationspersonal. Aus beiden Studierendengruppen ergab sich ein Ensemble aus je 3 sehr begabten Musiker*innen. Begeistert erzählte die Koordinatorin des Projekts und Klinische Psychologin an der Abteilung für Hämatologie, MMag.Dr.in Eva Nagele, eine ihr aus der Nachbarschaft bekannten regionalen Songwriterin, Birgit Simon, von den berührenden musikalischen Erlebnissen mit den Patient*innen. Sofort war der Wunsch geboren, dass die Sängerin auch für die Station eine kleine musikalische Darbietung zum Besten geben könnte. Sie wurde schon beim Probesingen von vielen Patient*innen ins Herz geschlossen. Auch bei den Mitarbeiter*innen war ihre Musik sehr willkommen.
Um die musikalische Vielfalt noch um zu erweitern, wurde auch ihr Musikstil (Gesang und Gitarre) in das monatliche Musikerleben auf der Abteilung integriert.
Insgesamt ist somit für musikalische Abwechslung an der Klinischen Abteilung für Hämatologie gesorgt, zumindest für eine kurze Zeit in einer oft langen Krankheitsgeschichte.
Unter dem Begriff „Leukämie“ versteht man unterschiedliche bösartige Erkrankungen des Knochenmarkes, die durch eine abnorme Vermehrung von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen, zustande kommen. Varianten und Besonderheiten dieser Krankheiten sind so komplex, dass wir für Interessierte eine ausgewählte Sammlung von Verweisen (Links) im Internet zusammengestellt haben…
Hämatologische Erkrankungen (Leukämie, Lymphom, Myelom, Myelodysplasie) sind im Erwachsenenalter trotz intensiver Therapien nur begrenzt heilbar. Daher ist gerade hier Forschung absolut notwendig, um Ursachen und Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und daraus neue, effektivere Therapien wie auch Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.
Die Leukämiehilfe Steiermark ist seit ihrem Bestehen bemüht, die wissenschaftliche Forschung an der Hämatologie der Medizinischen Universität Graz zu fördern. So wurden mit Spendengeldern biomedizinische Analytikerinnen und DissertantInnen finanziert wie auch Forschungsprojekte unterstützt. Es gelang der Leukämiehilfe Steiermark auch als erste Nonprofit Organisation Österreichs eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Erforschung von myeloischen Leukämien auseinandersetzt, einzurichten.
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