Leukämiehilfe Steiermark

Wir retten leben

Die Leukämiehilfe Steiermark wurde am 19.06.1996 von Hauptschuldirektor Rupert Tunner aus Kainbach bei Graz gegründet, selbst erkrankt an einer chronisch lymphatischen Leukämie, um allen Betroffenen „die durch ihre Krankheit ihre seelische und körperliche Stabilität verloren haben“, zu unterstützen.
Die Leukämiehilfe Steiermark, eine Non-Profit-Organisation, wird zur Gänze von freiwilligen MitarbeiterInnen ehrenamtlich getragen. Eine Organisation aus MitarbeiterInnen der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Univ.-Klinikum Graz, ehem. PatientInnen, Angehörigen, sowie Menschen, die sich einfach ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen wollen, steuern sowohl zeitliche Ressourcen als auch fachliche Expertisen bei. Seit Mai 2002 ist die Leukämiehilfe Steiermark zur Führung des Österreichischen Spendengütesiegels berechtigt, was jede Spende steuerlich absetzbar macht, da entsprechende Vereinsaktivitäten jährlich auf ihre Rechtmäßigkeit und Transparenz von unabhängigen Wirtschaftsprüfern kontrolliert werden. Für ihre Aktivitäten wurde die Leukämiehilfe Steiermark 2003 außerdem mit der „Großen Humanitas-Medaille“ des Landes Steiermark ausgezeichnet.

Team der Leukämiehilfe Steiermark

Mag.a Marie Peinsith
© Fotostudio Meister

Mag.a Marie Peinsith

Obfrau

2017 veränderte sich unser Familienleben von einem Tag auf den anderen. Bei meinem Mann Thomas wurde völlig unerwartet eine seltene Form der Leukämie diagnostiziert. Die Prognosen waren zunächst alles andere als hoffnungsvoll. Es folgten über vier Monate durchgehender stationärer Aufenthalt, mehrere intensive Therapien sowie eine Stammzellentransplantation – mit glücklichem Ausgang. Doch der Weg dorthin war geprägt von tiefer Verunsicherung, körperlicher und seelischer Belastung, von Isolation, Hoffen und Bangen, Zweifeln und Kämpfen. In dieser schweren Zeit wurden wir Tag für Tag getragen – durch die außergewöhnliche medizinische und menschliche Betreuung auf der Station für Hämatologie am LKH-Univ. Klinikum Graz. Die engagierten Ärztinnen und Ärzte sowie das empathische Pflege- und Betreuungsteam haben mit ihrer Fachkompetenz, ihrem Einsatz und ihrer Menschlichkeit Unvorstellbares geleistet – und letztlich meinem Mann das Leben gerettet.

Aus dieser tiefen Dankbarkeit heraus ist mein persönliches Anliegen gewachsen, selbst aktiv zu werden. Heute setze ich mich als Obfrau mit ganzer Kraft für die Leukämiehilfe Steiermark ein. Mein Ziel ist es, die wichtige Arbeit unseres Vereins sichtbarer zu machen, Forschungsarbeit und PatientInnenprojekte zu ermöglichen, neue UnterstützerInnen zu gewinnen und weitere engagierte Menschen für unsere gemeinsame Mission zu begeistern. Ohne Forschung keine verbesserten Therapien und keine Erleichterung des Alltages von Patientinnen. GEMEINSAM GUTES TUN. GEMEINSAM VIEL BEWEGEN.

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© Med Uni Graz

Univ-Prof. Dr. med. univ. Armin Zebisch

Obfrau Stellvertreter | Obmann Stv. 11/2021-10/2023 | Obmann 10/2023-10/2024

Als Arzt und Wissenschaftler am Universitätsklinikum Graz bin ich täglich mit den komplexen Herausforderungen der Behandlung von LeukämiepatientInnen konfrontiert. Die Leukämiehilfe Steiermark ist dabei ein unverzichtbarer Partner. Sie zeigt eindrucksvoll, wie durch engagierte Zusammenarbeit positive Veränderungen für Betroffene erreicht werden können. Der Verein unterstützt nicht nur die Verbesserung der Infrastruktur für die Betreuung der PatientInnen, sondern fördert auch zahlreiche Projekte, die direkt bei den Betroffenen ankommen und diese unterstützen.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Leukämiehilfe Steiermark in der Leukämieforschung. Seit ihrer Gründung setzt sich der Verein aktiv dafür ein, die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen und so wesentlich zur Verbesserung der Therapieerfolge in diesem Bereich beizutragen.
Ich bin stolz darauf, Teil dieses Vereins zu sein und gemeinsam einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von LeukämiepatientInnen zu leisten.
Sabine Leister
© Foto Margit Kundigraber

Sabine Leister

Kassierin

PatientInnenunterstützung ist wichtig!

Die Leukämiehilfe fördert Patient:innenprojekte damit es den PatientInnen auf ihrem schweren und belastenden Weg physisch und psychisch besser geht!

Ich bin Teil des Teams der Leukämiehilfe Steiermark weil mir die PatientInnen und die Projekte am Herzen liegen.

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©Benjamin Gasser

Mag. Thomas Peinsith

Kassierin Stellvertreter

Meine Geschichte – und mein Engagement! Als ich im November 2017 die Diagnose meiner Leukämieerkrankung erhielt, war das ein Schock, der mein Leben schlagartig veränderte. Nach monatelanger intensiver Behandlung und dank der herausragenden medizinischen Betreuung sowie der menschlich so wertvollen Unterstützung durch das Team der Hämatologie und der KMT am LKH-Univ. Klinikum Graz, konnte ich das Krankenhaus schließlich nach einer erfolgreichen Stammzellentransplantation wieder verlassen. In dieser Zeit wurde mir deutlich bewusst, wie entscheidend die medizinische Forschung für die Heilung dieser schweren Erkrankung ist. Sie kann den Unterschied zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit bedeuten. Ich selbst bin inzwischen vollständig genesen und darf wieder voller Lebensfreude und Dankbarkeit LEBEN.

Gerade deshalb ist es für mich selbstverständlich, mich aktiv einzubringen. Durch meine Mitarbeit und mein persönliches Engagement in der Leukämiehilfe Steiermark möchte ich dazu beitragen, dass auch andere Menschen diese Chance auf Heilung – oder zumindest auf Linderung – erhalten.

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©Fotocredit Heinrich-Papst

Sonja Heinrich-Papst

Schriftführerin

Ich arbeite in der Ambulanz der Hämatologie am LKH Graz und bin die erste Anlaufstelle für die PatientInnen. Ich engagiere mich bei der Leukämiehilfe Steiermark, weil mir die PatientenInnen sehr am Herzen liegen und ich den Wunsch habe, andere Menschen zu unterstützen.

Unter dem Motto „GEMEINSAM GUTES TUN“ möchte ich einen positiven Beitrag in der Gemeinschaft leisten.

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© Med Uni Graz

Ao.Univ.-Prof. Dr. med. univ. Albert Wölfler

Schriftführerin Stellvertreter

Gemeinsam für Leukämie-PatientInnen arbeiten und etwas voranbringen!

Bei der Leukämiehilfe Steiermark arbeiten (ehemalige) PatientInnen, Angehörige, Ehrenamtliche und medizinisches Personal zusammen, um Menschen mit hämatologischen Erkrankungen in vielfältiger Weise zu unterstützen, aber auch um die Aufmerksamkeit und das Wissen zu diesen oftmals schweren Erkrankungen zu verbessern. Dieser multimodale und umfassende breite Ansatz bereitet mir große Freude und macht viele spannende, hilfreiche (PatientInnen)-Projekte möglich!

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©Christian Jungwirth

Mag.a Regina Friedrich

Beirätin | Obfrau 07/2013-11/2021

Ich engagiere mich bei der Leukämiehilfe Steiermark, weil ich selbst erlebt habe, wie zerbrechlich das Leben sein kann. Eine schwere Thrombozytopenie hat mich an meine Grenzen gebracht – aber ich hatte das Glück, zu genesen. Diese Erfahrung hat mich geprägt. Aus tiefer Dankbarkeit und dem Wunsch heraus, etwas zurückzugeben, möchte ich heute anderen Betroffenen zur Seite stehen. Niemand sollte sich in so einer Zeit allein fühlen – deshalb bin ich da.

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©DGKP Johanna Sauer

Stationsleiter DGKP Martin Kneißl

Beirat

Als Stationsleitung auf der Klinischen Abteilung für Hämatologie und KMT am LKH-Univ. Klinikum Graz, bin ich tagtäglich mit den Herausforderungen konfrontiert, denen sich PatientInnen mit Leukämie und anderen hämatologischen Erkrankungen stellen müssen. Ich sehe nicht nur die medizinische-pflegerische, sondern auch die emotionale und soziale Dimension dieser Diagnosen – für die Betroffenen ebenso wie für deren Angehörige.

Gerade deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, die Arbeit der Leukämiehilfe Steiermark ehrenamtlich als Beirat zu unterstützen. Diese Initiative leistet einen unschätzbaren Beitrag – durch Information, Beratung, Begleitung und nicht zuletzt durch das Engagement für bessere Versorgungsstrukturen.

Mein Ziel ist es, die Brücke zwischen klinischem Alltag und PatientInnenbedürfnissen zu stärken, Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und gemeinsam mit einem engagierten Team Perspektiven zu schaffen, die über die reine Behandlung hinausgehen.

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© Hartlauer

RRin Juliane Müller

Beirätin | Koordinatorin Schulprojekte

Gemeinsam helfen!
Seit vielen Jahren werden in der Steiermark Schulsammlungen für die Leukämiehilfe Steiermark durchgeführt. Dank der großen Unterstützung der Bildungsdirektion Steiermark und der Schulen ist dies möglich. Herr OSR Rupert Tunner, dessen Nachfolge ich antreten durfte, hat maßgeblich am Aufbau dieser steirischen Initiative mitgewirkt. Die Schulbesuche sind mir für die Zusammenarbeit ein großes Anliegen. Es wird sehr geschätzt, dass im Rahmen von Vorträgen Ärzte über Leukämie und Gesundheitsverhalten informieren. Für die so wertvoll durchgeführten Schulsammlungen erhalten die Schulen als Dank eine Urkunde, die vor Ort, gemeinsam mit einem Arzt, überreicht wird. Der große Dank an die Pädagog*innen, Schüler*innen, Eltern und an alle weiteren Unterstützer*innen kann somit persönlich und standortbezogen übermittelt werden. Auch über die Teilnahme der Schulen am Steirischen Leukämiehilfelauf freuen wir uns sehr.
Dieses helfende Miteinander zur Unterstützung der Leukämie-Patient*innen und der Forschung bereitet mir sehr große Freude. Herzlichen Dank an alle!

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©DGKP Johanna Sauer

DGKP Karl Martin Reiter

Beirat

Als Pfleger an der Abteilung für Hämatologie begleite ich täglich Menschen die an Leukämie erkrankt sind. Dies ist ein langer und herausfordernder Weg für die Betroffenen und auch für deren Angehörige. Ich bin Teil des Teams der Leukämihielfe STMK, weil sie Projekte,  die den Aufenthalt im Krankenhaus etwas leichter und angenehmer machen, finanziert und ermöglicht .

 

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©Fotostudio44

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Heinz Sill

Beirat | Gründungsmitglied & Omann Stellvertreter 06/1996 bis 11/2021

Als Gründungsmitglied der Leukämiehilfe Steiermark freut es mich, dass wir von Anfang an konstant wesentliche Ziele verfolgen konnten: Die Förderung der gerade bei Bluterkrankungen so wesentlichen wissenschaftlichen Forschung und die unmittelbare Unterstützungen von PatientInnen auf ihrem oft langen und sehr mühsamen Weg. Dafür sei euch allen FörderInnen und SpenderInnen herzlich gedankt.

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©privat

Manuela Hudina

Rechnungsprüferin

2025 kam ich erstmals mit der Leukämiehilfe in Berührung und bin seither begeistert von dem, was hier gelingt. Beim Leukämielauf im Herbst 2025 durfte ich zum ersten Mal mitwirken – eine wunderbare Erfahrung. So viele Läuferinnen und Läufer setzen sich für die Leukämiehilfe ein, das hat mich sehr beeindruckt und war Gänsehaut pur. Daher unterstütze ich die Leukämiehilfe STMK, wo ich nur kann und freue mich auf das gemeinsame Tun.
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© Med Uni Graz/ Jürgen Fechter

Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Andreas Reinisch, PhD.

Rechnungsprüfer Stellvertreter

Als Arzt und Wissenschaftler mit Schwerpunkt Hämatologie ist die ehrenamtliche Arbeit bei der Leukämiehilfe Steiermark äußerst erfüllend. Durch die Unterstützung von Patientenprojekten und Leukämieforschung bewirken die Leukämiehilfe Steiermark einen spürbaren Unterschied im Leben der Patienten und treiben gleichzeitig den wissenschaftlichen Fortschritt am Standort Steiermark voran. Die Unterstützung der Leukämieforschung ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden vorantreibt, diagnostische Verfahren verbessert und uns letztendlich einer Heilung von Blutkrebserkrankungen näher bringt.

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Mag. Michael Binder

Mitglied erweiterter Vorstand

Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Dienst an der Gesellschaft und liegt mir besonders am Herzen. Ich bringe mich sehr gerne in der Leukämiehilfe Steiermark ein und freue mich, wenn ich damit einen Beitrag leiste, der indirekt dazu führt, PatientInnen den Klinikalltag zu erleichtern.

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©Katheryna Fedorova

Melanie Leeb

Mitglied erweiterter Vorstand

Krebs ist leider ein ständiger Begleiter in meinem Leben – meine gesamte Familie war oder ist betroffen. Als unmittelbar betroffene Angehörige, ist mir die Forschung ein besonderes Anliegen. Ebenso hat die Vorsorge für mich einen hohen Stellenwert. Ich engagiere mich daher gerne ehrenamtlich bei der Leukämiehilfe Steiermark und in weiterer Folge für die Forschung, die viel bewegt! 

Als Mitglied des erweiterten Vorstandes unterstütze ich dort, wo Unterstützung gebraucht wird.

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© privat

Michael Mairhofer

Mitglied erweiterter Vorstand

Ich bin ein ehemaliger Patient der Hämatologie Graz. 2009 erkrankte ich an Leukämie (AML). Nach etlichen Chemotherapien, Bestrahlungen und einer Knochenmarktransplantation im Jahr 2010 ist meine Wiedergenesung gelungen.
Deshalb ist es mir ein großes Anliegen meine Dankbarkeit durch meine Mitarbeit in dem großartigen Verein der Leukämiehilfe Steiermark zu zeigen. Meine langen Aufenthalte auf der Hämatologie waren absolut nicht einfach, aber das gesamte dortige Personal hat versucht, mich immer bestmöglich durch diese Zeit zu bringen.
Die Leukämiehilfe unterstützt die Forschung, fördert Projekte für das Wohlbefinden der PatientInnen wie z.B. Aromatherapie, Musikprojekte, Physio- und Psychotherapie. Das alles macht den schwierigen Weg zur Genesung angenehmer.
Schon mehrmals wurde ich von PatientInnen kontaktiert und ich konnte ihnen mit meiner Erfahrung im Umgang mit den langwierigen Aufenthalten und den intensiven Behandlungen ein wenig weiterhelfen und vor allem Hoffnung und Glauben an Heilung spenden.
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©Opernfoto Hausleitner GmbH

MMag.aDr. in Eva Nagele

Mitglied erweiterter Vorstand

Eine Krebserkrankung bedeutet oft eine massive Veränderung im Leben eines betroffenen Menschen. Gerade in einer Zeit des Umbruchs gibt es eine Vielzahl an schwierigen Situationen zu bewältigen. Häufig kommen dabei psychische und soziale Belastungen auf.

Zu meinen Aufgaben als Klinische Psychologin und Psychoonkologin gehört neben der individuellen klinisch-psychologischen Versorgung in allen Phasen der Behandlung auch die Angehörigenarbeit.

Im Rahmen des Projekts „Musik auf Station“ kann ich auch im Akutsetting einen Beitrag auf systemischer Ebene leisten. Dabei wird nicht nur den PatientInnen, sondern auch dem Stationspersonal eine kurze Auszeit vom oftmals mühsam erlebten Klinikalltag ermöglicht. Das positive Gefühl gemeinsam aktiv zu sein, habe ich beim Leukämiehilfelauf. Mein Engagement gilt auch der Verankerung der klinisch-psychologischen Betreuung im ambulanten Bereich. Begeistern kann ich mich für viele PatientInnen bezogene Maßnahmen, die positiv auf die Lebensqualität wirken. Daher unterstütze ich den Verein Leukämiehilfe Steiermark mit meiner Expertise.

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© Foto Frankl

OSR Rupert Tunner | Gründer der Leukämiehilfe Steiermark

Obmann 1996-2013 | Mitglied erweiterter Vorstand

Als Gründer der Leukämiehilfe Steiermark im Jahre 1996 und selbst erkrankt an einer chronisch lymphatischen Leukämie, war und ist es mir ein persönliches Anliegen, alle Betroffenen „die durch ihre Krankheit ihre seelische und körperliche Stabilität verloren haben“, zu unterstützen. Ich bin stolz auf diese wunderbare Gemeinschaft und den erfolgreichen Weg den wir in den bald 30 Jahren gemeinsam gegangen sind. Wir haben schon viel erreicht, dennoch gibt es noch viel zu tun.

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©privat

OSRin Marianne Hütter

Kulturreferentin 10/2012-10/2024

Ehrenamt und Kultur- eine spannende Beziehung!

Es war mir schon immer wichtig, in meiner Pension ehrenamtlich tätig zu sein. So war es ein Geschenk für mich, als ich Herbst 2012 gefragt wurde, ob ich  das Team der der Leukämiehilfe Steiermark verstärken möchte! Fünf wunderbare Benefizabende konnte ich mit Hilfe meines Bruders Frido Hütter organisieren! Im Dezember 2025 legte ich in großer Dankbarkeit für all die gemeinsamen Jahre meine Funktion nieder, wobei ich noch immer mit Rat und Tat in kulturellen Belangen zur Verfügung stehe!

Mag. Christopher Drexler © Marijka Kanizah
© Marijka Kanizah

Mag. Christopher Drexler

Ehrenmitglied

Seit vielen Jahren fühle ich mich der Leukämiehilfe sehr verbunden – zum einen, weil der frühere Obmann Rupert Tunner seit Jahrzehnten ein guter Freund von mir ist, und zum anderen, weil mein Vater 2020 an Leukämie verstorben ist.

Ich wünsche der steirischen Leukämiehilfe weiterhin alles Gute!

Frido Huetter ©KLZ Pajman
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Frido Hütter

Ehrenmitglied

Im Zuge der Generalversammlung am 7.2.2018, wurde die Ehrenmitgliedschaft an Herrn Fridolin Hütter für seine Verdienste um die Leukämiehilfe Steiermark verliehen. Der renommierte Kulturjournalist engagiert sich seit Jahren gemeinsam mit seiner Schwester, Frau Marianne Hütter, langjährige Organisationsreferentin der Leukämiehilfe, in der Akquirierung von Künstlern für Benefizveranstaltungen für unseren Verein.

WAS WIR TUN

Die Leukämiehilfe Steiermark fördert seit vielen Jahren die Arbeit der Klinischen Abteilung für Hämatologie, insbesondere für schwerkranke LeukämiepatientInnen. Darüber hinaus wird die so wichtige hämatologische Forschung am Universitätsklinikum Graz unterstützt und gefördert, um die Ursachen und die Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und um neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, welche wiederum direkt bei den PatientInnen ankommen. Ein besonderes Anliegen der Leukämiehilfe Steiermark ist es, PatientInnen und ihre Angehörigen auf diesem schweren und belastenden Weg zu unterstützen und deren Betreuung mit speziell zugeschnittenen Patientenprojekten wie Anschaffung eines Stromtherapiegerätes od. mobiler Fitnessgeräte, Musik auf der Station durch StudentInnen der Musik Universität Graz, weiter zu fördern. Des Weiteren bieten wir spezielle Möglichkeiten der Beratung und Hilfe für PatientInnen und deren Angehörige an.

WIE WIR UNS FINANZIEREN

Alle Unterstützungsleistungen werden rein aus Spendengeldern und Einnahmen aus Benefizveranstaltungen generiert. Insbesondere in der Zeit vor Covid konnten wir, dank der großzügigen Unterstützung hochkarätigster Künstler – siehe Beilage – immens wertvolle Beiträge zur Stärkung unserer Aufgabenstellungen durch Kulturabende erzielen. Obwohl wir eher zu den kleineren Organisationen gehören, haben wir eine große begeisterte Anhängerschaft für unsere Benefizabende. Ein weiteres Beispiel zur Finanzierung unserer Tätigkeit ist der jährlich stattfindende Leukämiehilfelauf Steiermark. Dieser findet heuer zum 21. Mal, am 19.09.2025, im ASKÖ Stadion unter dem Motto „GEMEINSAM LAUFEND GUTES TUN“, statt.

WAS WOLLEN WIR BEWEGEN

Unser Anliegen ist es, hämatologischen PatientInnen, die in der Regel äußerst schwierige, physisch und psychisch sehr belastende Krankheitsverläufe erleiden, welche mit schweren therapeutischen Interventionen und oft mit einer langen Isolierung in sterilen Einheiten einhergehen, mit speziellen Patientenprojekten Aufenthalt an der Klinik angenehmer zu gestalten. Uns liegt auch die Förderung der hämatologischen Forschung am Herzen, welche neue Behandlungsstrategien entwickelt, die den Behandlungsverlauf positiv beeinflussen. Darüber hinaus möchten wir durch einen neuen Außenauftritt der Leukämiehilfe Steiermark ein größeres Bewusstsein der Bevölkerung zum Thema Leukämie erreichen.

Unsere Aktivitäten

  • Aufbau und Etablierung der psychologisch/ psychotherapeutischen Betreuung an der Klinischen Abteilung für Hämatologie
  • Einrichtung eines Wohlfühl-Aufenthaltsraumes für PatientenInnen mit Bücherei und Videothek
  • Etablierung und Einrichtung eines Begleitzimmers
  • Anschaffung von Fernsehgeräten, Spielkonsolen etc. für PatientenInnen in Isolierzimmern
  • Informationsveranstaltungen zu hämatologischen Erkrankungen
  • Unterstützung von hämatologischen Forschungsprojekten
  • Übernahme der Personalkosten von MitarbeiterInnen im Forschungslabor der Abteilung
  • Förderung der Weiterbildung von MitarbeiterInnen der Klinischen Abteilung für Hämatologie
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Jahresberichte

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Informationen zur Krankheit

Unter dem Begriff „Leukämie“ versteht man unterschiedliche  bösartige Erkrankungen des Knochenmarkes, die durch eine abnorme Vermehrung von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen, zustande kommen. Varianten und Besonderheiten dieser Krankheiten sind so komplex, dass wir für Interessierte eine ausgewählte Sammlung von Verweisen (Links) im Internet zusammengestellt haben…

Interessante Links

Forschung ein wichtiger Bestandteil bei hämatologischen Erkrankungen

Hämatologische Erkrankungen (Leukämie, Lymphom, Myelom, Myelodysplasie) sind im Erwachsenenalter trotz intensiver Therapien nur begrenzt heilbar. Daher ist gerade hier Forschung absolut notwendig, um Ursachen und Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und daraus neue, effektivere Therapien wie auch Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.

Die Leukämiehilfe Steiermark ist seit ihrem Bestehen bemüht, die wissenschaftliche Forschung an der Hämatologie der Medizinischen Universität Graz zu fördern. So wurden mit Spendengeldern biomedizinische Analytikerinnen und DissertantInnen finanziert wie auch Forschungsprojekte unterstützt. Es gelang der Leukämiehilfe Steiermark auch als erste Nonprofit Organisation Österreichs eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Erforschung von myeloischen Leukämien auseinandersetzt, einzurichten.

Jede Spende hilft!

Liebe Unterstützer:innen,
wir von der „Leukämiehilfe Steiermark“ brauchen Ihre Hilfe im Kampf gegen den Blutkrebs. Mit Ihrer Geldspende können Sie uns dabei unterstützen, noch mehr Menschen eine zweite Chance auf Leben zu schenken.

Sie können die Arbeit der Leukämiehilfe Steiermark mit ihrer Spende unterstützen und Sie helfen bei:

  • Beratung und Hilfestellung von Patient:innen und deren Angehörigen
  • Patientenprojekte wie Anschaffung eines Stromtherapiegerätes od. mobiler Fitnessgeräte, Musik auf der Station
  • Hämatologische Forschungsprojekte und die Ursachen und die Biologie dieser Krankheiten besser zu verstehen und um neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, Finanzierung Cell-Sorter oder Anschaffung eines Stickstofftanks, Biobanking.

Spendenkonto

Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
IBAN: AT50 2081 5024 0050 2080
(BIC: STSPAT2G)

Wir danken Ihnen für Ihre  Einmalspenden und freuen uns über Ihre Daueraufträge!

Gemeinsam Gutes tun, gemeinsam viel bewegen!

QR-Code für Banking-App

Absetzbarkeit Ihrer Spende

Ihre Spendenzahlung als Einmalzahlung oder als Dauerauftrag können sie als Sonderausgabe steuerlich geltend machen, wenn Sie im Feld „Verwendungszweck“ die Angaben wie folgt machen:

  • Geburtsdatum (TTMMJJ, z.B. 110374)
  • Vor- und Zuname (wie im Meldezettel geschrieben)

Mit der Angabe Ihrer Daten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Daten an die Finanzbehörde weiterleiten dürfen. Ihre Spende wird dann automatisch in ihre Arbeitnehmerveranlagung übernommen.

Wenn Sie anonym spenden möchten entfällt die Angabe des Geburtsdatums und des Vor- und Zunamens. Somit kann auch keine Datenübertragung ans Finanzamt erfolgen und es entfällt auch die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Spende.